Die Hälfte des Erlöses geht an diese Unterkunft, eine Wohngemeinschaft im Osten der Ukraine für Menschen, die vor dem Krieg geflohen sind. Zusammen mit einem Scheck über 500 Euro von der Gemeinde Aa en Hunze und Spenden unter anderem der katholischen Gemeinde RK Statie und der Diakonie der protestantischen PKN-Gemeinde Rolde kommen dort laut der Stichting Behoud Rolder Kerk, der Stiftung zum Erhalt der Kirche, 4.150 Euro an, laut der Rolderpost, der Dorfzeitung von Rolde, 4.000 Euro. Die andere Hälfte geht an die Stiftung und an den Verein Volleybal Vereniging Rolde, die den Markt in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam organisiert haben.
Das Geld ist inzwischen in Dnipro angekommen, meldet die Rolderpost. Russische Angriffe auf die Energieversorgung legen dort oft stundenlang den Strom lahm, manchmal 15 bis 17 Stunden am Tag, und auch die Heizung läuft nur mit Strom. Die Freiwilligen hinter der Hilfsaktion wollen deshalb Solarmodule kaufen, damit ein oder zwei Räume der Unterkunft immer Strom haben. Dort können die Bewohner dann kochen und Babyfläschchen aufwärmen, und es bleibt hell und warm.