„Es wird zu schnell gefahren, es gibt zu viel Verkehr, und es muss sicherer werden für Radfahrer und Fußgänger“, sagt Arno van der Enden von Royal HaskoningDHV gegenüber dem Regionalsender RTV Drenthe. Neben der Tempo-30-Zone werden die Ortseingangsschilder von Rolde etwas weiter ins Dorf hinein versetzt, und die Straße bekommt in der Mitte eine durchgehende Erhebung. „Die Erhebung in der Mitte der Straße ist ‚überfahrbar‘, aber spürbar“, sagt Van der Enden. „Das alles soll für ein anderes Gefühl sorgen, wenn man ins Dorf hineinfährt.“
„Ich sehe, dass es gelungen ist, bewusst verlangsamende Maßnahmen umzusetzen. Darüber bin ich auf jeden Fall froh“, sagt Ben Ernens, Vorsitzender des Dorfvereins Dorpsbelangen Rolde. Radfahrer müssten seiner Ansicht nach aber besser geschützt werden. „Sie bekommen nicht immer die richtige Rückendeckung, wenn sie sich unter den Autoverkehr mischen müssen.“