In Geelbroek tritt sauberes, kalkreiches Grundwasser an die Oberfläche, und davon hängt die Natur im Bachtal der Drentsche Aa ab. Damit dieses Wasser länger im Gebiet bleibt, wurden Gräben zugeschüttet oder flacher gemacht und flache Rinnen und Dämme angelegt. Nach Angaben der Provinz Drenthe ist die Drentsche Aa dadurch besser gegen lange Trockenperioden und starken Regen gewappnet. Mit der Zeit soll ein Wechsel aus Wald, Gebüsch, Sumpf und Grünland entstehen.
Landwirte rund um das Gebiet befürchten, dass ein höherer Grundwasserspiegel auch ihre Flächen nasser macht, sodass sie das Land im Frühjahr erst später bearbeiten können und im Herbst früher damit aufhören müssen, berichtet die Rolderpost, die Dorfzeitung von Rolde. Nach Ansicht von Landwirten aus der Nachbarschaft kann schon ein kleiner Anstieg des Wasserstands den Ertrag deutlich drücken; in manchen Fällen befürchten sie Einbußen von bis zu etwa 20 Prozent.