Die Diskussion über die Zukunft des Boerbos in Rolde ist nach dem Informationsabend vom Dienstag, dem 27. Oktober, nicht vorbei. Die Gemeinde Aa en Hunze und Bosgroep Noord-Oost-Nederland erläuterten im MFC De Boerhoorn den Entwurf für die Bewirtschaftung des kommunalen Teils des Waldes. Die Gemeinde beharrt darauf, dass es keinen groß angelegten Kahlschlag geben wird, doch Bewohner haben ihre Sorgen erneut bei Rat und Kollegium vorgebracht.
Der Boerbos ist ein Waldgebiet von 18 Hektar, das teilweise Eigentum der Gemeinde ist. Der Bewirtschaftungsplan betrifft diesen kommunalen Teil. Laut Aa en Hunze verschlechtert sich die Qualität von Teilen des Waldes. Bäume und Pflanzen seien weniger vital, die Vielfalt der Pflanzenarten nehme laut Gemeinde ab und an manchen Stellen gebe es Sicherheitsprobleme, etwa überhängende Äste.
Die Gemeinde sagt, dass sie diese Probleme angehen und zugleich die bestehenden Werte des Waldes erhalten will. Dabei nennt sie Erholung, Archäologie, Ökologie und Kulturgeschichte. Ziel sei es laut Gemeinde nicht, dem Wald einen anderen Charakter zu geben.
- Gemeentelijk deel van het BoerbosHet deel van het Boerbos dat van de gemeente is en waar het beheerplan over gaat.
- MFC De BoerhoornHier was op dinsdag 27 oktober de informatieavond over het conceptbeheerplan.
Bewohner fordern mehr Offenheit
Eine Gruppe von Einwohnern ist darüber nicht beruhigt. Im September sprachen Frau Zwaag und Herr Plaatje vor dem Gemeinderat über ihre Sorgen. Sie befürchteten unter anderem Kahlschlag und fanden, dass die Einwohner unzureichend einbezogen würden. Beigeordneter Vedder widersprach damals der Aussage, dass der Bewirtschaftungsplan zu groß angelegtem Kahlschlag führen würde. Außerdem wurde ein zusätzlicher Informationsabend angekündigt, bei dem der Entwurf des Bewirtschaftungsplans zur Verfügung gestellt werden sollte.
Dieser zusätzliche Abend fand am Dienstag, dem 27. Oktober, in De Boerhoorn statt. Kurz davor, am 21. Oktober, schickten Einwohner erneut einen Brief an den Gemeinderat und das Kollegium. Am 27. Oktober wurde außerdem ein Brief von Vrienden van het Boerbos registriert. Diese Gruppe fordert echte Beteiligung, die Veröffentlichung von Untersuchungen und die Verschiebung unumkehrbarer Arbeiten im Boerbos.
Auch läuft eine Petition unter dem Namen Bescherm ons bos. D66 meldete während der Ratssitzung vom 17. September, dass diese Petition damals 783 Unterschriften hatte. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sind es 866.
Planung in Richtung 2027
Das Kollegium beschloss am 7. April, bei der Erstellung des Bewirtschaftungsplans Beteiligung anzuwenden. Außerdem legte das Kollegium damals eine Beteiligungsnotiz fest. Direkt Betroffene sollten als Resonanzgruppe in den Plan einbezogen werden.
Die Gemeinde berücksichtigte in ihrer Planung eine Umsetzung ab dem ersten Quartal 2027. Das ist eine Erwartung in der Planung und bedeutet noch nicht, dass alle Arbeiten endgültig feststehen. Die genauen Maßnahmen, einschließlich möglicher Zahlen zu fällenden Bäumen, sind auf Grundlage der vorliegenden Unterlagen nicht unabhängig festgestellt.